Meine Fotografie

Eine gelungene Fotografie zeigt das Abgebildete selbstverständlich und bringt zugleich das Besondere daran zum Vorschein. Ich bin zufrieden, wenn meine Fotografien die Spannung zwischen Spontaneität und Inszenierung, zwischen Leichtigkeit und Konzentration fein ausbalancieren und sichtbar machen, vielleicht manchmal erst auf den zweiten Blick. 

 

Die Blende der Kamera ist beim Fotografieren offen. Genauso offen ist meine Wahrnehmung. Ich stelle mich auf die Umstände ein: Manchmal ist die Zeit knapp, der Auftrag dringend, die Veränderung im Werden oder sogar schon da. Manchmal ist genug Zeit, um sich in den Gegenstand zu versenken, ihn immer wieder neu zu sehen, ihn mit der Kamera zu erkunden und zu begleiten. 

Neben Offenheit braucht es aber auch profunde handwerkliche Fertigkeiten, höchste Konzentration, Sensibilität und viel Erfahrung, um aussagekräftig und zeitlos zu fotografieren. 

All das bringe ich mit.

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Über mich

Architektur, Kunst oder Portraits – ich fotografiere voller Neugier das Anstehende und Vorgefundene.

Die Frage: „Wie räume ich dem Gegenüber – dem Gebäude, dem Kunstwerk, dem Menschen – den ihm gebührenden Platz ein und mache zugleich ein Foto, das unverwechselbar ist und meine Handschrift trägt?“ bestimmt dabei mein Vorgehen.

Um das herauszufinden, braucht es Zurückhaltung. Eine dem Gegenüber und der Situation angemessene Distanz entscheidet darüber, wie die Gratwanderung hin zur Annäherung stattfinden kann. 

Beim Fotografieren suche ich nach der gelungenen Verbindung zwischen Hirn, Auge und Hand, nach der fortdauernden Perfektionierung meines „Handwerks“.

Erfahrung ist dabei so wichtig, wie die Bereitschaft zur Auseinandersetzung und Veränderung.